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· Formelausdrücke (s. 5.1.1) ausgewertet und
· Default-Werte gesetzt werden.
Abb. 5.2 zeigt ein Beispiel für einen Formelausdruck um festzustellen, ob ein bestimm-
tes Teil nachbestellt werden muss. Das Attribut NeedsReorder wird auf den Wert von
$value gesetzt.
if ((QtyOnHand - QtyUnshipped) < QtyReorder) then
$value = true
else
$value = false
end if
Quelle: Versata Logic Suite 5.5 Sample Repository
Abb. 5.2:
Formelausdruck zum Auslösen eines Bestellvorgangs
Validierungsregeln (Validation Rules)
Mit Hilfe von Validierungsregeln kann eine Gültigkeitsbedingung für ein Attribut ge-
setzt werden. Es wird festgelegt, welche Werte für ein Attribut valide sind17, welche
Bedingungen18 einzuhalten sind, ob ein Attribut Null sein darf und ob der Benutzer
die Möglichkeit hat manuell einen Wert einzugeben. Die Einhaltung dieser Regeln er-
folgt auf verschiedenen Ebenen. Nicht-Null- Regeln werden z. B. auf Datenebene (in
der DDL) implementiert sofern es sich um ein RDBMS zur Datenhaltung handelt. Be-
dingte Werte werden dagegen auf der logischen Ebene (in den Java-Klassen) implemen-
tiert.
Präsentationsregeln (Presentation Rules)
Präsentationsregeln beinhalten Vorgaben zur Art und Weise der Darstellung der Attri-
bute in Client-Applikationen. Es kann eine Beschriftung, ein Eingabeformat, eine Sta-
tusbalkennachricht und ein Darstellungselement gewählt werden (z. B. Kombinations-
box, Textfeld etc.). Die eingegebenen Werte sind nur Standard-Vorgaben für die auto-
matisierte Erstellung von Client-Komponenten und können fallweise individuell ange-
passt werden.
5.1.3
Regeln zur Verwaltung von Beziehungen
Regeln zur referenziellen Integrität (Referential Integrity Rules)
17
Z. B. ein Attribut eines anderen Objektes.
18
Diese Bedingungen werden wiederum als Formelausdruck definiert.
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