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Dieses Werkzeug gibt dem Entwickler die Möglichkeit, sich einen Überblick über die
Mächtigkeit der Regelsprache zu verschaffen, sich seine Regeln zusammenzuklicken
und so eventuelle Tippfehler zu vermeiden. Der Rule Builder gestaltet sich im Aufbau
prinzipiell an allen Stellen gleich, jedoch ist der Sprachumfang kontextsensitiv, z. B.
sind im Rahmen eines Abfrageobjektes nur SQL-spezifische Operatoren für Berech-
nungen erlaubt (IN, BETWEEN etc.).
Der Sprachumfang ist sehr gut aus Abb. 5.1 ersichtlich. Im Wesentlichen kann auf alle
Klassen, deren Attribute und Methoden zugegriffen werden, sofern sie als öffentlich
deklariert sind. Ferner können Wenn-Dann-Konstrukte, arithmetische und logische Ope-
ratoren und bestimmte Schlüsselwörter verwendet werden. Zu diesen Schlüsselwörtern
zählen:
· Inserting ist wahr, wenn eine neue Zeile in der zugehörigen Datenbasis erzeugt
wird.
· Updating ist wahr, wenn eine bestehende Zeile geändert wird.
· Deleting ist wahr, wenn eine bestehende Zeile gelöscht werden soll.
· :Old enthält bei einem Update das ungeänderte Objekt.
Durch die Verlaufsform der Verben ist es möglich, gut leserliche und damit auch ein-
fach verständliche Ausdrücke zu bilden. Es ist eine Anlehnung an die Programmierung
von Datenbank-Triggern und Stored Procedures (z. B. in Oracle 8) zu erkennen (vgl.
[KoLo98]). Der Entwickler kann anschließend seine generierte Regel vom System auf
Konsistenz prüfen lassen.
5.1.2
Attributbezogene Regeln
Ableitungsregeln (Derivation Rules)
Ableitungsregeln beschreiben, wie sich der Wert eines Objektattributes aus anderen
Attributen des gleichen Objektes oder aus mit diesem in Beziehung stehenden Objekten
und deren Attributen ergibt. Es können
· Objekte gezählt,
· Attributwerte aufsummiert,
· Attributwerte aus Elternobjekten repliziert,
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