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a. Page Designer
b. Form Designer
Mit Hilfe des TLD werden die persistenten Geschäftsobjekte der Applikation erstellt,
dem Repository10 hinzugefügt und ihnen Logik in Form von Geschäftsregeln hinzuge-
fügt. Datenobjekte haben Attribute mit einem entsprechenden Datentyp und repräsentie-
ren Tabellen einer Datenbank eines angebundenen RDBMS. Auf die Art und Weise der
Implementierung der Geschäftslogik wird in dem folgenden Kapitel eingegangen.
Der QOD dient der Erstellung von nicht-persistenten Abfrageobjekten. Diese sind ver-
gleichbar mit einem View in einem RDBMS. Der von dem System generierte SQL-
Code ist direkt einsehbar, editierbar und durch eine ad hoc Ausführung auch verifizier-
bar, so dass eine große Flexibilität und Produktivität möglich ist. Da die Art und Weise
des Designs und der Implementierung von Abfrageobjekten kaum unterschiedlich zu
dem der persistenten Geschäftsobjekte ist, wird auf eine detailliertere Darstellung ver-
zichtet.11
Auf Basis der Daten- und Abfrageobjekte werden mittels eines HTML-Editors Formula-
re für eine Web-Applikation entworfen. Hierzu ist es möglich, den integrierten Page
Designer zu nutzen oder einen externen HTML-Editor anzubinden. Soll eine Swing
Applikation entworfen werden, so wird der Form Designer genutzt, welc her im Wesent-
lichen das Layout und die Funktionen der üblichen Form Designer anderer Hersteller
bietet.12 Swing-Clients sind allerdings auf Grund der langen Ladezeiten ihrer Java-
Klassen über ein WAN (wie das Internet) eher für den Einsatz im schnellen Intranet
prädestiniert.
Der Application Designer ist im Wesentlichen ein grafisches Werkzeug zur Erstellung
und Verwaltung von Transitionsgraphen. Diese beschreiben die Seitenübergänge in Ab-
hängigkeit von den eingetretenen Ereignissen13 innerhalb der Formulare. Ein Beispiel
für einen Transitionsgraph ist in Abb. 4.2 dargestellt.
10
Alle Daten über ein Projekt werden in einem sog. Repository gespeichert. Dieses besteht lediglich
aus einer XML-Datei, welche Informationen über die in dem Projekt befindlichen Klassen enthält.
11
Für eine genauere Beschreibung der Query Objects wird auf [Ve00c] verwiesen.
12
Z. B. Oracle Forms der Firma Oracle, Borland Delphi oder Microsoft Access.
13
Ein Ereignis ist zum Beispiel der Klick auf einen Hyperlink oder das Auswählen eines Kombina-
tionsfeldelementes.
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